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| Canon Objektive/Begriffe |
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| Freitag, 24. Februar 2006 um 01:06 Uhr | |
InhaltsverzeichnisEFSteht für Electric Focus. Die EF-Objektive können sowohl an analogen Canon EOS-Kameras als auch an den digitalen Modellen genutzt werden
EF-SDas S steht für "Short back focus", was bedeutet, dass der kleinste Abstand zwischen einem Element des Objektivs und der bildaufnehmenden Fläche (also Fotografischer Film oder z.B. CCD-Chip) kleiner ist als bei "gewöhnlichen" Canon EF-Anschlüssen. Wird ein Canon EF-S-Objektiv jedoch auf eine "normal große" Spiegelreflexkamera aufgesetzt, so berührt deren Spiegel beim Auslösen das "nächste Linsenelement". Dies würde eine Zerstörung von Spiegel und Objektiv riskieren. Aus diesem Grund dürfen (und können) Canon EF-S-Objektive in der Regel nicht auf Canon EF-Sockel gesteckt werden. Dagegen dürfen und können Canon EF-Objektive sehr wohl auf EF-S-Sockel gesteckt werden.
Bisher hat Canon folgende Kameras mit dem EF-S-Bajonett gebaut: EOS 300D, 350D, 450D, 20D, 30D, 40D, 50D. USMUltrasonic Motordrive. Ultraschallmotor für den Autofocus, der besonders leise und schnell ist. Es gibt verschiedene Typen von USM:* Ring USM mit mechanischem FTM. Der Ring USM ist anders als ein normaler Elektromotor kein kompaktes Bauteil, sondern ist ringförmig im Objektivtubus um die Linsengruppe herumgebaut. Diese Bauform erzeugt ein sehr hohes Dreh- und Bremsmoment, weshalb der Ring-USM-Motor sehr schnell und präzise arbeitet. Beispiel: 70-200 2.8 L IS * Ring USM mit elektrischem FTM. Beispiel: 85 1.2 L * Micro USM. Hier handelt es sich um Gleichstrommotoren-Ähnliche Motoren, welche etwas leiser und etwas schneller als Gleichstrommotoren sind. Sie sind langsamer als Ring USM. Auch ein Marketing-Instrument ("Objektive mit USM!"). Beispiel: 18-55 3.5-4.5 USM Der Micro USM hat ein geringeres Drehmoment und eine höhere Drehzahl, er wird deshalb über ein Getriebe mit den Linsengruppen verbunden. Deshalb sind Micro-USM-Objektive lauter als Ring-USM-Objektive. LObjektive der L-Klasse (zu erkennen an dem rotem Ring) sind vor allem für professionelle Anwender konzipiert. Sie enthalten mindestens eine UD Linse (?).I, II, IIIVersionen des gleichen Objektives / Telekonverter. Die Unterschiede liegen manchmal in anderen optischen Rechnungen oder veränderter Technik (wie Sonnenblenden, Gummidichtungen etc.), manchmal gibt es auch keine wirklichen Unterschiede.DCSteht für Digital Calculated. Von Canon speziell auf einen Crop ausglegte Objektive. (? - AFAIK gibt es keine DC objektive von Canon)DOSteht für Diffractive Optical Linsensystem. Objektive der DO-Serie sind ein Kompromiss aus Qualität und Ergonomie durch leichte und kompakte Bauweise. Die Beugungslinsen bzw. DO-Elemente sind mit einem Gitter versehen, das den Strahlengang nicht wie üblich durch Brechung, sondern durch Beugung beeinflusst. Dadurch wird die Konstruktion von leichteren und kompakteren Objektiven möglich gemacht.ISSteht für Image Stabilizer. Im Gegensatz zu digitalen Spiegelreflexkameras von Minolta wird bei Canon (u.a. bei Nikon) die Bildstabilisierung durch bewegliche Linsengruppen, die das Zittern oder Schwanken ausgleichen, erreicht. Bei Canon gibt es mehrere Generationen der Bildstabilisatoren. Während die älteren Generationen nicht für Stativbetrieb oder "Mitzieher" geeignet waren und ausgeschaltet werden mussten, können die neueren Version sogar bei Stativbetrieb (ggf. automatische Abschaltung) oder "Mitziehern" (manuelle Umschaltung in anderen Betriebsmodus) genutzt werden.
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