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| Höfinger |
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| Geschrieben von: Harry Höfinger |
| Freitag, 15. Juli 2005 um 00:20 Uhr |
![]() Laut den archivarischen Aufzeichnungen in der grossen europäischen Wappensammlung von Johann Siebmacher, genannt "der alte Siebmacher", Band I - Tafel 115, ist dies das Familienwappen des Geschlechtes Höfinger (Höfing). Bereits im Jahre 1342 wird urkundlich ein Johann von Schauenburg genannt, der Höfinger als Edelknecht erwähnt. Der Familienname stammt laut etymologischen (familienkundlichen) Aufzeichnungen ab dem Ortsnamen Höfing (Kreis Leonberg bei Stuttgart). Das Geschlecht wird bereits ab dem Jahre 1285 unter den württembergischen Truchseßen (= oberster Hofbeamter an deutschen Höfen im Mittelalter, besonders mit der Aufsicht über die Tafel betraut) geführt. In Österreich finden wir das Geschlecht im Jahre 1594 mit dem Truchsäß von Höfing urkundlich (Staatsarchiv) erstmals erwähnt. 1494 wird ein Hanß Heffinger, Parochus zu Gochsen am Kocher urkundlich erwähnt.
(Schloss Höfinger) Wappen:Ein frontaler, beidseitig eingescharterter Schild in Silber, darin ein aufrecht nach links schreitender, doppelschwänziger, schwarzer Löwe mit einem Pelz um den Hals, golden gekrönt. Helm:Ein nach links gestellter Bügel- oder Spangenhelm, metallfarben, mit rotem Visier, goldener Helmkrone und goldenem Medaillon geziert. Helmzier:Aus der goldenen Helmkrone (Blätterkrone) herauswachsend, der gekrönte Löwe nach links schauend. Decken:In den Farben Schwarz und Silber eine Wappenzier (Decken), den Schild und Helm harmonisch flankierend. Symbolik:(nach Hist. Paul Gründel)Die Farbe Silber als zweite Heroldsmetallfarbe - den silberhellen Perlen gleichbedeutent Reinheit, Weisheit, Unschuld und Freude. Schwarz, der Heroldsfarben vierte, mit der Erde verglichen, sinnbildet Demut, Traurigkeit und Ergebenheit. Der gekrönte Löwe, ursprünglich das Sinnbild der Fürstenherrschaft kleinerer Dynastien, ist das Zeichen der Tapferkeit und vielfältiger, kriegerischer Gesinnung. Die Krone, ist das Sinnbild besonderer Begnadung für eine hervorragende Tat eines der Wappenträger und lässt die unentwegte Anhänglichkeit an die "Krone" (den Fürsten, usw.) erkennen. |