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Geschrieben von: Harry Höfinger
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Montag, 22. Mai 2006 um 16:10 Uhr |
Das Unvorhersehbare soll besser berücksichtigt werdenWissenschaftler des Instituts für Sportwissenschaften der Universität Augsburg http://www.sport.uni-augsburg.de sind zu dem Ergebnis gekommen, dass beim Fußball der Zufall bei 38,9 Prozent aller Tore eine entscheidende Rolle spielt. Sie haben ein Beobachtungssystem entwickelt, mit dem nachgewiesen werden kann, inwiefern beim Zustandekommen von Toren Zufallsmerkmale im Spiel sind. Die Wissenschaftler haben 638 Tore europäischer Erstligen aus dem Jahr 2005 analysiert, vorwiegend aus Deutschland, Italien, Spanien, England, Frankreich und den Niederlanden. Bei 248 Toren konnten die Wissenschaftler die Beteiligung mindestens eines Zufallsmerkmals feststellen. Schlussfolgerung: Im Fußballspiel ist der Zufall ein wichtiger Faktor, der von Trainern und Spielern mehr berücksichtigt werden soll. Ein Zufallsfaktor liegt vor, wenn das Zustandekommen des Tores nicht geplant oder nicht kontrollierbar ist. "Die Abwehrbeteiligung, wobei ein eigener Spieler ein Finger im Spiel hat, erwies sich mit 14,1 Prozent als das häufigste Zufallsmerkmal", erklärt Sportwissenschaftler Martin Lames gegenüber pressetext. Die Abwehrbeteiligung variiert vom klassischen Eigentor (3,6 Prozent) bis hin zum Verlust des Balles an den Assistgeber. Weiters führen auch Fernschüsse (12,4 Prozent), eine deutliche Ballberührung des Torwarts (8,0 Prozent) und verwandelte Abpraller (7,5 Prozent) regelmäßig zu einem ungeplanten Tor. |
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Geschrieben von: Harry Höfinger
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Montag, 01. Mai 2006 um 10:47 Uhr |
Bundesgerichtshof löscht Markenschutz für "Fußball WM 2006" Der deutsche Bundesgerichtshof hat gestern, Donnerstag, in einem Beschluss den Schutz der Marke "Fußball WM 2006" aufgehoben und eine vollständige Löschung aus dem Markenregister angeordnet. Damit hat sich der Süßwarenhersteller Ferrero http://www.ferrero.de nach langer Auseinandersetzung gegen die Fifa http://www.fifa.com durchsetzen können. "Dies ist natürlich eine herbe Niederlage für die Fifa. Ob die Auswirkungen jedoch dramatisch sein werden, bleibt abzuwarten, da für viele Unternehmen diese Entscheidung in zeitlicher Hinsicht möglicherweise zu knapp vor der Weltmeisterschaft gekommen ist", wie Lutz Leda, Anwalt von der Sozietät Arnecke Siebold und Experte in Sachen "Ambush Marketing" |
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Geschrieben von: Harry Höfinger
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Montag, 06. März 2006 um 13:59 Uhr |
Der Streit zwischen Medien, Vermarktern und dem Weltfussballverband Fifa hat eine neue Drehung erfahren, indem die Fachzeitschrift «Werben & Verkaufen» (W&V) ein Gratis-Alternativ-Logo zum offiziellen Emblem kreiert und ins Internet gestellt hat. Es zeigt die grünen Umrisse von Deutschland, überlagert von einem Fussball-ähnlichen goldenen Netz und der Jahrzahl 2006 ( http://www.wuv.de/szene/fanlogo/index.php). «Damit wollen wir die Chance bieten, dass die WM in Deutschland auch von Unternehmen, die nicht über die riesigen Werbeetats verfügen, genutzt werden kann», zitierte die Springer-Zeitung «Die Welt» am Mittwoch W&V-Chefredaktor Jochen Kalka. Wochenlang hatten die Juristen des Verlags geprüft und recherchiert, um Probleme mit der Fifa zu umgehen. Den Flughafen München und den Kinovermarkter WerbeWeischer hat Kalka laut der «Welt» schon mit seinem Logo überzeugen können. «Wir müssen dann nicht jede Kleinigkeit, die wir kommunizieren, mit der Fifa abstimmen», sagt Boris Bullwinkel, Sprecher von WerbeWeischer. Geht es nach dem Willen des Weltfussballverbandes, so müssen die strengen Fifa-Regeln nicht nur bei offiziellen Logos wie den Celebrating Faces oder dem Maskottchen Goleo VI beachtet werden, sondern auch bei der Verwendung von mehr als 70 so genannten Wortmarken. Die Liste reicht von World Cup über Germany 2006 und WM-Bier bis zum schlichten Kürzel WM. Und akkreditierte Journalisten sind aufgefordert, in ihren Texten das Wort Fifa WM 2006 zu benutzen, besser noch Fifa Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006. Eine Vorschrift, die etwa der Geschäftsführer des Zeitungsverlegerverbandes BDZV, Dietmar Wolff, für rechtlich nicht haltbar hält. |
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